Land übernimmt weitere Staatsgüter und saniert historische Bauten

21.09.2026, 15:38

Einvernehmensprotokoll zwischen Land, Staatsgüteragentur und Innenministerium zu historischem Gerichtskomplex in Meran sowie Feststellungsurkunde zur Übertragung weiterer staatlicher Liegenschaften

Landeshauptmann Arno Kompatscher unterzeichnet eines der Abkommen zwischen dem Land Südtirol, der Agentur für Staatsgüter, dem Innenministerium und dem Verteidigungsministerium. Rechts im Bild der Generalstabschef des Heeres, Carmine Masiello. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Landeshauptmann Arno Kompatscher unterzeichnet eines der Abkommen zwischen dem Land Südtirol, der Agentur für Staatsgüter, dem Innenministerium und dem Verteidigungsministerium. Rechts im Bild der Generalstabschef des Heeres, Carmine Masiello. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Das Land Südtirol setzt seinen Weg der Aufwertung nicht mehr benötigter Staatsimmobilien fort. Durch Ankauf oder Tausch gegen Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen werden Liegenschaften des Staates übernommen, aufgewertet und künftig für Zwecke im Interesse der Bevölkerung genutzt.

Am 21. September wurden im Palais Widmann dazu drei wichtige Vereinbarungen unterzeichnet. Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Generaldirektorin der Agentur für Staatsgüter Alessandra dal Verme, Regierungskommissärin Maddalena Travaglini und Quästor Giuseppe Ferrari unterzeichneten das Einvernehmensprotokoll zwischen Land, Staatsgüteragentur und Innenministerium zur Rationalisierung und Neuorganisation des Komplexes der ehemaligen "Sottoprefektur" und des ehemaligen Bezirksgefängnisses in Meran (LPA hat berichtet).

Nach der Unterzeichnung des Tauschvertrags für die Meraner Kaserne "Rossi" (LPA berichtet daüber in einer separaten Mitteilung) unterzeichneten Landeshauptmann Kompatscher und Generaldirektorin dal Verme zudem eine Feststellungsurkunde zur Ermittlung jener staatlichen Immobilien, die vom Staat nicht mehr benötigt werden und im Einvernehmen an das Land übertragen werden können.

"Das Einvernehmensprotokoll und die Feststellungsurkunde entspringen dem gemeinsamen Willen, das öffentliche Immobilienvermögen aufzuwerten und effizienter zu nutzen. Durch koordinierte Maßnahmen sollen staatliche Liegenschaften einer neuen Verwendung zugeführt und zugleich die Entwicklung des Landes unterstützt werden", erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher. "Damit wollen wir sowohl öffentliche Kosten reduzieren als auch Gebäude von historischem und strategischem Interesse erhalten, sanieren und einer sinnvollen Nutzung zuführen."

"Staatliche Immobilien sind ein wichtiger Teil des historischen und kulturellen Erbes eines Landes. Die heutige Übertragung ist ein weiteres Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen der Agentur für Staatsgüter, dem Verteidigungsministerium, dem Innenministerium und dem Land Südtirol", sagte die Direktorin der Agentur für Staatsgüter, Alessandra Dal Verme.

"Das heute unterzeichnete Einvernehmensprotokoll schafft die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung eines historisch bedeutenden Gebäudekomplexes in Meran", betonte Regierungskommissärin Maddalena Travaglini. "Von besonderer Bedeutung ist dabei die Modernisierung des Polizeikommissariats, das künftig besser auf die Anforderungen der öffentlichen Sicherheit und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet sein wird."

Die Unterzeichnungs fand in Anwesenheit des Generalstabschefs des Heeres, General Carmine Masiello, des Generalsekretärs der Verteidigung Fabio Mattei, sowie des Generalsekretärs des Landes Südtirol, Eros Magnago, statt.

mdg/kat

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