Olympische Wettbewerbe in Antholz: Landesleitstelle zieht Bilanz

24.02.2026, 12:54

Landeshauptmann Kompatscher dankt bei der Sitzung am 23. Februar den Einsatzkräften – Status wieder auf "Zero" gesetzt

Klaus Unterweger (links), Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz,  und Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher tauschten sich bei einer Videokonferenz mit den Mitgliedern der Landesleitstelle aus: Nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Antholz zog das Gremium eine positive Bilanz und würdigte die professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Klaus Unterweger (links), Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz, und Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher tauschten sich bei einer Videokonferenz mit den Mitgliedern der Landesleitstelle aus: Nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Antholz zog das Gremium eine positive Bilanz und würdigte die professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Mit der Sitzung am 23. Februar hat die Landesleitstelle hinsichtlich der Olympischen Spiele in Antholz ihre Tätigkeit abgeschlossen und insgesamt eine positive Bilanz gezogen: Dank der engen Abstimmung aller beteiligten Stellen verliefen die Spiele aus Sicht des Bevölkerungsschutzes geordnet und sicher. Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher dankte bei der Sitzung allen beteiligten Organisationen und Einsatzkräften für die professionelle und reibungslose Zusammenarbeit während der gesamten Einsatzphase.

Die Landesleitstelle ist bei der Agentur für Bevölkerungsschutz angesiedelt und koordinierte seit Ende Jänner zentral alle zivilschutzrelevanten Maßnahmen im Zusammenhang mit den olympischen Wettbewerben (LPA hat berichtet). Vertreten sind unter anderem das Regierungskommissariat, der Sanitätsbetrieb, der Landesfeuerwehrverband, die Berufsfeuerwehr, der Landesstraßendienst, der Landesforstdienst und das Amt für Zivilschutz. Tägliche Briefings im Landeslagezentrum sowie der laufende Austausch mit der Gemeindeleitstelle in Antholz und den übergeordneten Koordinierungsstellen gewährleisteten eine durchgehende Beobachtung der Lage. Das eigens eingerichtete Zivilschutzcamp in Niederrasen sowie die verstärkte Besetzung des Landeslagezentrums in der Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen bewährte sich. 

"Die Olympischen Spiele haben einmal mehr gezeigt, dass die Stärke des Bevölkerungsschutzes in der Zusammenarbeit aller Beteiligten und Einsatzorganisationen liegt. Alle haben sich mit hoher Professionalität, Umsicht und großem Engagement gegenseitig ergänzt", betonte Landeshauptmann Kompatscher bei der Sitzung.

Im Zuge der Einrichtung der Landesleitstelle war der Zivilschutzstatus landesweit vom Normalzustand "Zero" auf die Aufmerksamkeitsstufe "Alfa" angehoben worden, um erhöhte Wachsamkeit und rasche Abstimmung sicherzustellen. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Bewerbe setzte die Landesleitstelle den Status nun wieder auf "Zero" zurück.

pio