#halbzeit Walcher 2/3: Investitionen in Wald und ländlichen Raum
Waldfonds und Holzbaufonds zwei wichtige Instrumente, um nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder voranzutreiben – Verstärkte Investitionen in Schutzwald, Waldbrandprävention und Löschbecken
MERAN (LPA). "Investitionen in den Wald und den ländlichen Raum sind unsere zentrale Zukunftsaufgabe", erklärte Landesrat Luis Walcher im zweiten Teil der Halbzeit-Pressekonferenz zu seinem Bereich Forstwirtschaft: "Damit stärken wir den Schutz vor den Folgen des Klimawandels, sichern die vielfältigen Leistungen des Waldes und fördern regionale Wertschöpfung, Lebensqualität und Arbeitsplätze vor Ort. Wenn wir heute in nachhaltige Waldwirtschaft, Infrastruktur und Entwicklung im ländlichen Raum investieren, schaffen wir stabile Grundlagen für kommende Generationen." Landesrat Walcher legte die Bilanz der vergangenen zweieinhalb Jahre dar: Er hat mit dem Waldfonds und dem Holzbaufonds zwei wichtige Instrumente eingeführt, um die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder zu stärken und den Einsatz des regionalen Rohstoffs Holz gezielt zu fördern. Während der Waldfonds Maßnahmen zur Pflege, Stabilisierung und Anpassung der Wälder unterstützt, setzt der Holzbaufonds Impulse für mehr Holzbau und regionale Wertschöpfung. Beide Fonds leisten damit einen Beitrag zu Klimaschutz, Ressourcenschonung und einer zukunftsfähigen Entwicklung im ländlichen Raum. Mit neuen Richtlinien für forstliche Förderungen werden Waldbäuerinnen und Waldbauern gezielt beim Kampf gegen den Borkenkäfer sowie bei einer nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Wälder unterstützt. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, geschädigte Bestände zu stabilisieren, die Widerstandsfähigkeit der Wälder zu stärken und eine zukunftsfähige Waldnutzung zu sichern. "Heuer hat sich etwa im im Gadertal gezeigt, wie wichtig es ist, unseren Schutzwald zu pflegen", hob Walcher hervor. Neue Richtlinien für die Förderung des ländlichen Wegenetzes wurden beschlossen, um vor allem Gemeinden mit großem ländlichem Wegenetz stärker zu unterstützen. Mit der Einrichtung der Wildbeobachtungsstelle und den ersten regulären Wolfsentnahmen auf italienischem Staatsgebiet am 12. August 2025 und am 5. Juli 2026 wurde ein wichtiger Schritt im Bereich des Wildtiermanagements gesetzt.
"Der Klimawandel stellt den Wald vor neue Herausforderungen", leitete Landesrat Walcher seinen Ausblick auf die Arbeit in den kommenden Monat ein: "Deshalb werden Investitionen in den Schutzwald, in die Waldbrandprävention sowie in Beregnungs- und Löschbecken künftig weiter verstärkt." Gleichzeitig soll mit der im Frühjahr gestarteten mehrjährigen Kommunikationskampagne "Waldatem" sowie der Neuausrichtung von "Kennst du deine Heimat" das Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes und des Waldeigentums in der Bevölkerung gestärkt werden.
Das ländliche Wegenetz soll weiter ausgebaut werden, weil funktionierende Infrastruktur eine Grundvoraussetzung für die Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen, die Erreichbarkeit abgelegener Gebiete und die Lebensqualität in den Dörfern ist. Gleichzeitig soll heimisches Holz künftig noch stärker im öffentlichen und privaten Bau sowie im Energiebereich (Hackschnitzel) eingesetzt werden. Mit der Ausweitung des Holzbaufonds sollen regionale Wertschöpfungsketten gestärkt und zusätzliche Anreize für die Verwendung des heimischen Rohstoffs geschaffen werden.
mac
Bildergalerie
Dokumente zum Herunterladen
- In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff hat Landesrat Luis Walcher am 8. Juli seine #halbzeit-Pressekonferenz abgehalten. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 3 MB]
- Landesrat Walcher legte die Bilanz der vergangenen zweieinhalb Jahre dar: Er hat mit dem Waldfonds und dem Holzbaufonds zwei wichtige Instrumente eingeführt, um die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder zu stärken und den Einsatz des regionalen Rohstoffs Holz gezielt zu fördern. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Landesrat Luis Walcher hat bei seiner Halbzeit-Pressekonferenz über seine Themenbereiche Bilanz gezogen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- In den vergangenen zweieinhalb Jahren seiner Amtszeit hat Tourismuslandesrat Walcher bereits wesentliche Weichen gestellt: Die Förderung der Tourismusorganisationen wurde neu ausgerichtet, wodurch tourismusschwache Gebiete und Fusionen stärker unterstützt werden. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 3 MB]


