Allgemeinmedizin: Einigung über Landeszusatzvertrag erzielt

08.09.2026, 08:47

Nach fast zweijährigen Verhandlungen Einigung zwischen öffentlicher Delegation und Gewerkschaftsorganisationen der Allgemeinmedizin erzielt – Über 8 Millionen Euro für Stärkung wohnortnahe Versorgung

(Sitzende Personen von links:) Luigi Rubino (Landessekretär FIMMG),  Klemens von Lutterotti (Präsident SNAMI), Landesrat  Hubert Messner, Gianni Pontarelli (Landessekretär SMI), Alessandra Capici (geschäftsführende Primarin der Basismedizin Bezirk Bozen) und (stehende Personen von links:) Ivelina Angelova (FIMMG), Fabio Salvio (FIMMG), Domenico Bossio (FIMMG), Cristina Salvaggio (SNAMI), Pietro Murrali (SNAMI), Michael Mayr (Ressortdirektor), Laura Schrott (Abteilungsdirektorin), Giuseppe Pelle (Ressort), Dagmar Gasser (Abteilung), Paola Tuffanelli (Abteilung) und Stefan Dejaco (Amt für Grund- und wohnortnahe Versorgung SABES) bei der Unterzeichnung des Landeszusatzvertrags der Allgemeinmedizin. (Foto: LPA/Samuel Vieider)
(Sitzende Personen von links:) Luigi Rubino (Landessekretär FIMMG), Klemens von Lutterotti (Präsident SNAMI), Landesrat Hubert Messner, Gianni Pontarelli (Landessekretär SMI), Alessandra Capici (geschäftsführende Primarin der Basismedizin Bezirk Bozen) und (stehende Personen von links:) Ivelina Angelova (FIMMG), Fabio Salvio (FIMMG), Domenico Bossio (FIMMG), Cristina Salvaggio (SNAMI), Pietro Murrali (SNAMI), Michael Mayr (Ressortdirektor), Laura Schrott (Abteilungsdirektorin), Giuseppe Pelle (Ressort), Dagmar Gasser (Abteilung), Paola Tuffanelli (Abteilung) und Stefan Dejaco (Amt für Grund- und wohnortnahe Versorgung SABES) bei der Unterzeichnung des Landeszusatzvertrags der Allgemeinmedizin. (Foto: LPA/Samuel Vieider)

BOZEN (LPA). Der Entwurf des Landeszusatzvertrags für die Allgemeinmedizin wurde heute (8. September) in Bozen unterzeichnet. Die öffentliche Delegation des Landes Südtirol und des Sanitätsbetriebs sowie die drei Gewerkschaftsorganisationen der Allgemeinmedizin SNAMI, FIMMG und SMI haben nach fast zweijährigen Verhandlungen einen Text vereinbart, der wichtige Elemente für eine wirksame Umsetzung des neuen Modells der wohnortnahen Gesundheitsversorgung enthält.

Zu den im Abkommen vorgesehenen Elementen gehören eine gegenüber dem staatlichen Kollektivvertrag erhöhte Vergütung für den Dienst der Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner in den Gemeinschaftshäusern, eine Ausweitung der Zusatzleistungen (sogenannte "Leistungen von besonderem beruflichem Aufwand"), darunter diagnostische Tätigkeiten, eine stärkere Förderung der Tätigkeit in peripheren Gebieten sowie der ärztlichen Tätigkeit in Seniorenwohnheimen. Für diese Tätigkeiten hat die Landesregierung einen Betrag von über 8 Millionen Euro bereitgestellt.

Gesundheitslandesrat Hubert Messner und die unterzeichnenden Organisationen unterstreichen die Bedeutung dieses nach vielen Monaten der Arbeit und des Austauschs erreichten Ziels für das gemeinsame Anliegen einer besseren Gesundheitsversorgung für die Menschen in Südtirol.

Nun wird dieser Entwurf den zuständigen Kontrollorganen zur Überprüfung vorgelegt. Anschließend erfolgt die endgültige Genehmigung zur Unterzeichnung seitens der Landesregierung, damit der Vertrag bis zum Jahresende in Kraft treten kann.

red/san